Honorar, Honorarbedingungen und Auftragnehmervergütung von Markus Lenz

Honorar und Auftragnehmervergütung

Leider hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre zusehends bewahrheitet, dass Luftfahrt- und Luftbildarchive sowie historische Akten einer massiven, wilden Kassation ausgesetzt sind. Immer wieder ist festzustellen, dass im deutschen Archivwesen viel zu oft die Vernichtung von als nicht archivwürdig bewerteten Unterlagen in Auftrag gegeben wird. Dies betrifft insbesondere Archivbestände, welche Dokumente und Unterlagen zur Luftfahrt und zum Luftverkehr beinhalten. Dass Bildbestände, Luftfahrtkarten und staatliche Publikationen, wie beispielsweise Luftfahrthandbücher oder „Nachrichten für Luftfahrer“, als nicht archivwürdig bewertetet werden, liegt leider am vorherrschenden, mangelhaften Ausbildungsstand der in deutschen Staatsarchiven und Landesbibliotheken beschäftigten Mitarbeiter. Diese wissen nur äußert selten, welche Publikationen im 19. und 20. Jahrhundert über die zivile und militärische Luftfahrt erschienen sind; sie zeigen leider auch keinerlei Engagement, sich in diesem Bereich fortzubilden.

Dass in Deutschland bedingt durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg ein großer Verlust an Archivmaterial entstanden ist, bleibt freilich unbestritten. Dennoch lassen sich über Sekundärquellen wiederum Primärquellen in ausländischen Archiven aufspüren. Dies ist eine mühevolle und zeitraubende Arbeit, die jedoch nicht unmöglich ist. Eine Katastrophe ist allerdings das geographische Wissen der in Staats- und Landesarchiven beschäftigten Mitarbeiter. So werden zwar Bildarchive immer häufiger digitalisiert, aber ob der totalen Unkenntnis der Topographie oder Landeskunde spiegelverkehrt in digitalen Bibliotheken, Phototheken oder Mediatheken gespeichert, wie das nachstehende Negativbeispiel aus dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen unterstreicht.

Eine Katastrophe ist das geographische Unwissen der in Staats- und Landesarchiven beschäftigten Mitarbeiter: Luftaufnahmen werden im Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, spiegelverkehrt publiziert

Abbildung: Screenshot (spiegelverkehrt) vom 22. Dezember 2020, Luftbildplan Frankfurt am Main, 1927
Quelle: Hansa Luftbild AG im DFG-Viewer beim Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Internetseite RW 0437


Immerhin hat sich das Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, die Mühe gemacht, die als Dauerleihgabe („Schenkung“) von der Firma Hansa Luftbild AG aus Münster erhaltenen Luftbildpläne der 1930'er Jahre zu digitalisieren. Aber in völliger Unkenntnis der Gauß-Krüger-Koordinaten bzw. der geographischen Merkmale der Stadt Frankfurt am Main ist das Digitalisat einfach spiegelverkehrt veröffentlicht worden. Im Rahmen der simplen Qualitätskontrolle im Archivwesen hätte ein kurzer Blick auf kostenlose Kartenwerke, wie beispielsweise „Google Maps“ gereicht, um den Luftbildplan von Frankfurt am Main korrekt darzustellen. Das ist keine professionelle, sondern eine mangelhafte und ungenügende Arbeit. Man möge sich vorstellen, der gleiche Vorgang würde in der Humanmedizin bei Röntgenaufnahmen eintreten: Anstatt des linken, kranken Hüftgelenkes würde nun das rechte, gesunde Gelenk operativ behandelt.

Damit solche Fehler nicht passieren, brauchen private sowie staatliche Institutionen professionelle Unterstützung, wenn es um die Beschaffung, Digitalisierung, Analyse und Auswertung historischer Luftbildbestände geht. Markus Lenz steht Museen, Bibliotheken, Staats- und Landesarchiven, Senatsverwaltungen, Unternehmen sowie Architektur- und Ingenieurbüros auf Honorarbasis zur Verfügung.


Honorarkonditionen und Leistungen



Beratungs- und Rechercheleistungen im Bereich der Luftfahrt, Luftbildauswertung und Luftfahrtgeschichte werden von Markus Lenz auf Basis einer Vergütung nach zeitlichem Aufwand angeboten. Der Stundensatz beträgt grundsätzlich 150 Euro zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer. Fahrtkosten werden mit 0,50 Euro pro Kilometer zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer berechnet. Spesen und anfallenden Übernachtungskosten werden gesondert abgerechnet. Markus Lenz bietet zudem die Vergütung auf Basis von günstigen Pauschalhonoraren an. Gerne können auch flexible Vergütungsmodelle vereinbart werden.

Eng mit der Digitalisierung, Analyse und Auswertung von Bildbeständen ist die elektronische Bildbearbeitung verbunden, die von Markus Lenz über das Programm Adobe Photoshop durchgeführt wird. Angeboten wird beispielsweise die einfache Belichtungskorrektur, um sichtbare Unter- und Überbelichtungen wegen ursprünglich falscher Belichtungsmessungen nach der Digitalisierung auszugleichen. Ferner werden die Korrektur und Optimierung der Tonwerte und des Tonwertumfanges angeboten, so dass Tiefen aufgehellt, Lichter abgedunkelt und die Verteilung der Mitteltöne im gesamten, zur Verfügung stehenden Tonwertspektrum optimal angepaßt werden.

Schließlich werden auch globale Farbkorrekturen auf Basis der Gradationskurven angeboten, um Tonwerte, also insbesondere Farb- bzw. Helligkeitswerte, zu korrigieren und immer wieder auftretende Farbstiche in einem Bild zu minimieren. Sämtliche Leistungen im Bereich der elektronischen Bildbearbeitung und Bildverarbeitung werden von Markus Lenz mit einem Stundensatz von 120 Euro zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer in Rechnung gestellt. Bildarchive können somit ihren Bestand zur Bearbeitung an Markus Lenz auslagern und kostengünstig optimieren lassen. Auch bei der Bildbearbeitung und Bildverarbeitung sind wird eine Vergütung auf Basis von Pauschalhonoraren angeboten. Auftraggeber erhalten sowohl für Beratungs- und Rechercheleistungen als auch für elektronische Bildarbeiten eine ordentliche Rechnung.


https://download.markus-lenz.de

Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2021